Titelaspirant TC Hengersberg gastiert bei den Maustädtern.

Der niederbayerische Club aus Hengersberg, einem Markt zwischen Deggendorf und Vilshofen gelegen, gibt zum erstenmal seine Visitenkarte beim TC Memmingen ab. Nach zwei überzeugenden Siegen gegen den TC Pfaffenhofen (6:3) und Rot-Weiß Landshut (6:3) gehen sie als Favorit in die Begegnung mit den Maustädtern, wenngleich diese nach ihrem souveränen 9:0 Erfolg über den TC Großhesselohe II den Niederbayern Paroli bieten und nicht kampflos die Punkte übergeben wollen.

Der TC Hengersberg trat bisher in unveränderter Besetzung an und vertaut auf seine mannschaftliche Ausgeglichenheit, was sich in den Leistungsklassen 1 -2 widerspiegelt. Herausragender Spieler ist an Nummer 1 Matyas Füle, ein 20jähriger Ungar, gefolgt von dem österreichischen Spitzenspieler Simon David und dem Routinier Raimund Knogler (Jg. 1980 !), der mit 4:0 eine lupenreine Bilanz aufweist. Ergänzt wird das erfolgreiche Team mit jungen niederbayerischen Eigengewächsen wie David Weber, Jonathan Grimm und Johannes Streifeneder.

Die schwäbischen Farben vertritt laut Mannschaftsführer Stefan Raschke dasselbe siegreiche Team wie gegen den TC Grosshesselohe II, wobei die Position 6 noch vakant ist und die Mannschaft sich bis kurz vor dem Spiel offenhält, ob der erfahrene Robin Bildstein oder der junge Lucas Schneider aufschlägt. Das österreichische Trio Peham/Lebeda/Bildstein weist bisher eine positive Punktebilanz auf und ist vor allem in den Doppelspielen, in denen es auf Spielverständnis und Rafinesse ankommt, ein stabilisierender Faktor. Die Trainer der Tennisbase, Daniel Elsner und Stefan Raschke, setzen ihre Siegeshoffnungen auf Routine und unbedingten Einsatzwillen; es wird sich zeigen, ob sie den” jungen Wilden” David Weber und Joathan Grimm, oftmalige niederbayerische Meister, Paroli bieten können.

Ein Tennisleckerbissen dürfte von der Spitzenbegegnung Matyas Füle und Mischa Lanz zu erwarten sein, denn beide sind im Tenniscircuit unterwegs und bestreiten viele Turniere. Letztendlich könnten wieder die besseren Nerven den Ausschlag im Match-Tiebreak geben.

Die Doppelpaarungen gestalten sich aus den Ergebnissen der Einzelspiele und der TCM wünscht sich ein 3:3. Dieser Spielstand könnte möglicherweise dem Außenseiter TCM eine Chance zum Sieg bieten.

Was verbindet den TC Hengersberg mit Politsatire?  Django Asül, ein gebürtiger Hengersberger, berühmt vor allem als Bruder Barnabas mit seiner Nockherbergrede, ist, was aber die wenigsten wissen, ausgebildeter Tennislehrer und schwingt für den TC Hengersberg bei den Herren 40 das Racket.  Wenn er auf Tournee sei, habe er seine Tennisausrüstung immer dabei und trainiere.

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