“Oldie” Daniel Elsner zeigt Klasse, Kondition und Nervenstärke.

Die TCM-Cracks fuhren mit gemischten Gefühlen nach Dachau, denn man wusste nach der langen wettkampffreien Pause nicht, welche Mannschaftsleistung man würde abrufen können, und wie stark die Gegner sich präsentieren würden.  Es sollte sich in der Gluthitze ein Tenniskrimi mit  Happy End für die Maustädter entwickeln. Doch der Reihe nach: In der ersten Runde lief es optimal für die TCMler, denn Gerry Lebeda (LK 7) siegte ganz souverän mit 6:2 / 6:2 über den weitaus höher eingestuften Luca Matheiowetz (LK 1!) und auch Youngster Lucas Schneider bewies seine ansteigende Form mit einem ganz klaren 6:1/6:1 Erfolg über Alexander  Dörfler. Daniel Elsner machte es nach einem souveränen ersten Satz (6:1) gegen Maximilian Kuhn noch einmal spannend, denn er verlor den zweiten Satz mit 4:6, so  dass der Match- Tiebreak entscheiden musste, der an Spannung kaum zu überbieten war und den der Memminger mit all seiner Routine und Nervenstärke hauchdünn mit 12:10 für sich entschied.

Mit dieser 3:0 Führung im Rücken blickte man der zweiten Runde zuversichtlich entgegen, doch Mannschaftsführer Stefan Raschke zog gegen einen entfesselnd aufspielenden  Fabian Pronnet mit 6:2/6:1 ganz klar den Kürzeren. Robin Peham zeigte auf der Leaderposition seine große Klasse, ließ seinen Gegner Steffen Dierauf kraft seiner Aufschläge nicht ins Spiel kommen und holte mit 6:3/6:4 den vierten Punkt. Nun lag es an Routinier Stefan Bildstein den vorentscheidenden Punkt zu holen, doch Florian Kränzler machte nach 6:4/2:6 mit einem überzeugenden Tiebreak (10:3) die frühen Siegeshoffnungen des TCM zunichte und bei den Dachauern keimte wieder Hoffnung auf.

Ein Doppelsieg müsste nach einer 4:2 Führung zu schaffen sein und den erlösenden fünften Punkt sollten bei subtropischen Temperaturen  die aufschlagstarken Peham/Lebeda oder die routinierten Elsner/Bildstein holen. Die Rechnung schien aufzugehen, denn beide Paarungen gewannen den ersten Satz mit 6:4 bzw. 6:1, während Raschke/Schneider im Dreierdoppel  mit 3:6/2:6 die Segel streichen mussten. Der zweite Satz ging in den Spitzendoppeln mit 5:7 bzw. 2:6 an die Dachauer, so dass es bei beiden Paarungen auf den Match-Tiebreak ankam. Das Pendel der Glücksgöttin Fortuna neigte sich fairerweise in beide Seiten und das Einserdoppel ging im Tiebreak mit 10:5 an die Gastgeber und Elsner/Bildstein hatten nach einem 4:8 Rückstand mit 10:8 das Glück auf ihrer Seite. Der Jubel  um die Matchwinner und die Erleichterung waren bei den Maustädtern, vor allem bei Mannschaftsführer Stefan Raschke, nach dem gewonnen Matchball riesig.

Jetzt können sie mit stolzer Brust am kommenden Sonntag zum TC Aschheim, der noch Ambitionen zum Aufstieg hegt, fahren, denn eine positive Abschlussbilanz und der 4. Platz in dieser starken Landesligagruppe ist ihnen sicher.

1 Response

  1. Wernmer Machunze

    Lieber Georg ,
    super Berichte

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